Bruno Taut. Haus Kottbusser Damm 90



Bruno Taut. Teil 2

Wohnhaus Kottbusser Damm / Bürknerstraße in Neukölln


Inhalt und Kapitelübersicht



Einleitung. Tauts Wohnhäuser

am Kottbusser Damm



Bild: Monika Sim und Lutz Röhrig. Text: Lutz Röhrig 

Es ist schon merkwürdig. Beschäftigt man sich wie ich jahrzehntelang mit Architektur wird man schnell feststellen, dass ausgerechnet zwei der frühen Werke des Architekten Bruno Tauts – seine ersten beiden durch das Büro Taut & Hoffmann errichteten Wohn- und Geschäftshäuser – zwar durchaus Aufnahme in gängige Werksverzeichnisse des überwiegend durch Planung und Ausführung von Großsiedlungen (u. a. Hufeisensiedlung und Gartenstadt Falkenberg) bekannt gewordenen Baumeisters fanden, diese ansonsten jedoch kaum näher beschrieben wurden.

 

Ich persönlich hatte zu Bruno Taut von Anbeginn ein „ruinöses Verhältnis“. Ursache war die mich als Kind sehr beeindruckende Ruine des Tauthauses am Kottbusser Damm 2-3 im Berliner Stadtteil Kreuzberg, die erst Ende der 1970er Jahre wieder hergestellt werden sollte (siehe hierzu den 1. Artikel). Der Kottbusser Damm mit all seinen damaligen Geschäften war für mich, aufgewachsen unweit am Landwehrkanal, so etwas wie der Kurfürstendamm im Kleinen.

 

Fast täglich ging ich dort auf Entdeckungsreise. Allein schon die beiden Kaufhäuser, die sich jeweils am Anfang und am Ende dieser Straße befanden. Direkt an der Kottbusser Brücke und damit in unmittelbarer Nähe zur elterlichen Wohnung befand sich das damalige Kaufhaus „Bilka“, neben dem sich dunkel die riesige Ruine des Tauthauses erhob.

 

Später dann fand ich heraus, dass es auf der Neuköllner Seite des Kottbusser Damms, der hier die Bezirksgrenze bildet, noch ein weiteres Gebäude dieses Architekten gab, das sogar noch vor dem mich später als Ruine so imponierenden Gebäude errichtet wurde. Aus heutiger Sicht stellt dieses erste Gebäude an der Ecke zur Bürknerstraße für mich das Interessantere dar, überstand dieses Haus doch weitgehend unbeschadet den Zweiten Weltkrieg.

 

So blieb hier z. B. noch die Ausstattung sämtlicher Treppenhäuser erhalten und dementsprechend ist der Geist Tauts stärker fühlbar, als an der im Grunde einem Neubau gleichkommenden Rekonstruktion des zweiten, nur als Ruine den Krieg überstehenden Tauthauses neben dem Kaufhaus.

Berlin, Kreuzberg, Neukölln, Bruno Taut, Wohn- und Geschäftshaus, Kottbusser Damm, Bürknerstraße, Spremberger Straße, heutiger Zustand

| Das Erstlingswerk des zu diesem Zeitpunkt neu begründeten Büros Taut & Hoffmann. Anstelle der Gaststätte heutzutage mit dem Geschäft "Restposten aus London".

Berlin, Kreuzberg, Bruno Taut, Wohn- und Geschäftshaus, Kottbusser Damm 2 -3, heutiger Zustand

| Zum Vergleich: das zweite Gebäude am Kottbusser Damm des Büros Taut & Hoffmann, siehe hierzu den 1. Teil.



Das Wohn- und Geschäftshaus

Kottbusser Damm Ecke Bürknerstraße



| Nur noch an der Bürknerstraße (links) blieb der umlaufende wellenförmige Fries unterhalb des 4. OG mit seinem Terrakotta - Elementen erhalten. In der Spremberger Straße wie auch am Kottbusser Damm wurde er in den 1970er Jahren entfernt. Bis auf wenige Reste verschwunden ist hingegen die aus bläulichen Tonplatten bestehende Verkleidung des Erdgeschosses. Auf der Aufnahme hier an der Ecke zur Spremberger Straße (rechts) noch an einem ehem. Laden sowie an den Bögen der Hauseingänge zu sehen.

Auftraggeber des 1909 – 10 am Blockende Kottbusser Damm 90 / Bürknerstraße 12-14 / Spremberger Straße 11 (damals die Straße 10c des Bebauungsplanes) errichteten Gebäudes war der Architekt und Bauunternehmer Arthur Vogdt, für den Bruno Taut bereits im Büro Lassen tätig gewesen war (siehe Teil 1). Neben der Bekanntschaft zu Vogdt mag aber auch der Umstand ausschlaggebend gewesen sein, das Bruno Taut bereits während seiner Tätigkeit für den Architekten Bruno Möhring dessen Büroleiter John Martens kennengelernt hatte, der nun Leiter der Entwurfsabteilung der damals noch selbständigen Stadt Neukölln war. Kurz zuvor, von 1906 – 1907, hatte auch Brunos Bruder Max für das Neuköllner Stadtbauamt gearbeitet.

 

Auffallend ist bereits von fern die Gliederung des Gebäudes, welche die Fassade quasi in vier vertikale Abschnitte teilt. So wurde das Erdgeschoß bis Höhe der Unterkante der Fenster des 1. OG mit dunklen bläulichen Tonplatten belegt, dem bis zur dritten Etage eine farbige Putzfläche folgt. Die vierte Etage wird durch ein umlaufendes gewelltes Terrakottaband optisch von den darunterliegenden Geschossen getrennt. Leider ist dieser ursprünglich die gesamte Fassade umfassende Fries nur noch an der Bürknerstraße erhalten geblieben.

 

Den vierten Abschnitt bildet schließlich das gewaltige, nur durch schmale, heute nicht mehr erhaltene Fledermausgauben und einigen vorgezogenen Kaminen unterbrochene Ziegeldach mit seinem starken Überhang. Die senkrechte Betonung erfolgt über mehrere Erker und den zwischen ihnen liegenden Balkonöffnungen mit ihren Rundbögen. Ein wirklich beeindruckendes Gebäude in einer die Moderne bereits anklingen lassender Stilistik, die über Vieles von dem hinausgeht, was damals zeitgleich errichtet wurde.



Lokal mit Ballsaal

Die Kottbusser Klause



Kurz nach Fertigstellung des Gebäudes eröffnete auch im Erdgeschoss an der Seite zum Kottbusser Damm und Teilen der Brüknerstraße die „Kottbusser Klause“. Eine bald überaus beliebte Restauration mit Büffetbereich, diversen Vereinszimmern, einem 300 Personen fassenden Saal mit Galerie und einer Kegelbahn im Kellergeschoss. Zwei Jahre später kam noch ein Billardzimmer hinzu und 1924 ein im Hof gelegener Büffetanbau. Genutzt wurde insbesondere der Saalbau für diverse Veranstaltungen von Vereinen, aber auch für Filmvorführungen der unweit entfernten evangelischen Nikodemusgemeinde.

 

Ein besonders dunkles Kapitel ist die ab 1942 erfolgte Nutzung des Lokals durch die Firma Siemens als Zwangsarbeiterlager für die in den umliegenden Rüstungsbetrieben arbeitenden Frauen. Hierzu waren im Saalbau Holzwände eingezogen worden, hinter denen sich u. a. auch die Küche sowie die Räume der Lagerführung befanden.

 

Nach Kriegsende und kurzen Intermezzos anderer Inhaber übernahmen 1951 das Ehepaar Schier das Restaurant einschließlich des Saalanbaus. 1959 richteten sie hier das Jugend - Tanzlokal „Hühnerstall“ ein, das 1961 in „Atelier 13“ umbenannt wurde. René Kollo oder die damalige Kult -Band „Dob Dobberstein“ (oft als Begleitband von Manuela), Drafi Deutscher („Marmor, Stein und Eisen bricht..“) und Manuela („Schuld war nur der Bossa Nova“) gehörten hier zu den auftretenden Gästen.

| Die "Kottbusser Klause" um 1961, die nun u. a. auch das Jugend - Tanzlokal "Atelier 13" beherbergt. Gut zu sehen ist noch der originäre Lokal - Eingang aus den Zeiten Tauts mit seinem kleinen Vordach. Direkt an der Ecke ein Zigarren - Geschäft. Ich danke Frau Monika Sim für die Überlassung des Fotos.


| Die Kottbusser Klause, verschickt am 1. April 1918 als "Feldpostkarte". Ob der Empfänger das gewaltige Morden, das noch bis in den November hinein gehen sollte, überlebt hat? Die Karte erreichte ihn im "Feldlazarett". Der Postkartenverlag "M. Entrieb" übrigens, von dem diese Karte stammt, befand sich übrigens in der Spremberger Straße Nr. 2

| Innenansichten der "Kottbusser Klause": vorderer Gaststättenteil. Durch die Tür im Hintergrund ging es zunächst in einen Vorraum und dann weiter in den Ballsaal. Inhaber war damals ein Herr Reinhard Schier.

| Innenansichten der "Kottbusser Klause": Der Ballsaal mit Blick auf Bühne und Galerie (links oben). Die Abbildung befand sich auf der selben Postkarte, wie die linke Aufnahme.


| Grundriss der "Kottbusser Klause". Der Eingang (Drehtür) zur Klause befand sich links am Kottbusser Damm direkt neben dem Treppenhaus, das auch die Toiletten des Gastraums (im Treppenunterzug) beherbergte. Vom Eingang gelangte man zum Restaurant - Bereich, dem über einige Stufen der Vorsaal und im Anschluss der eigentliche Ballsaal folgten. Weitere Zugänge mit Garderobe existierten an der Bürknerstraße (unten) durch die dortigen Bogen - Portale. Rechts die Saal - Toiletten, daneben die Tordurchfahrt zum II. Hof. Das gewaltige Gebäude setzt sich noch nach rechts weiter bis zur Spremberger Straße fort, jedoch wurde hier nur der Grundriss der "Kottbusser Klause" berücksichtigt.


Das Gewerbe im Taut - Haus am

Kottbusser Damm heute



| Das Taut - Haus irgendwann Ende der 1970er Jahre. Das Zigarren - Geschäft und die "Kottbusser Klause" sind an der Ecke zur Bürknerstraße einem griechischen Restaurant gewichen. Noch gibt es das Wettbüro und auch das Sporthaus Schütze ist vorhanden. Aufnahme: Frau Monika Sim.

 

1963 erfolgte ein Inhaberwechsel des "Atelier 13" und Umbenennung zur Dicothek „Club Okay“ mit Lifemusik. 1968 endete die Phase als Ort von Musik-

und Tanzveranstaltungen. Diverse Inhaber und Namen wechselten sich hier nun ab. 2002, nach erfolgtem Umbau, zog das Ladengeschäft „Restposten aus London“ ein.

 

Von der Gaststätte getrennt befanden sich aber von Anfang an auch diverse Geschäfte in dem riesigen Bau. Mir persönlich bekannt ist aus Jugendtagen immer noch das direkt neben der Gaststätte liegende „Wettbüro“ bekannt, das ich zwar nie frequentierte, dessen markanter, schräggestellter Schriftzug

an der Fassade jedoch überaus auffällig war. Links daneben befand sich das Sporthaus Schütze mit seinen diversen, im Schaufenster ausgestellten Pokalen. An der Ecke zur Bürknerstraße gab es ein griechisches Restaurant, das ich gleichfalls nie besuchte.

 

Heute befindet sich an der Ecke das Modegeschäft "Restposten aus London", links daneben ein weiteres Modegeschäft. In der Bürknerstraße gibt es ein kleines Café mit Galerie für Ausstellungen, das auch eigene, im Gebäude befindliche Ferienwohnungen anbietet (Klötze & Schinken). An der Ecke zur Spremberger Straße befindet sich das offene Kunstprojekt "Spektrum", welches Künstlern aller Gattungen Aufführungsmöglichkeiten gewährt und auch ganz generell den Kontakt mit der interessierten Öffentlichkeit sucht.


| Café und Galerie "Klötze & Schinken" in der Bürknerstraße 2018. Neben guten Kuchen gibt es hier auch Auftrittsmöglichkeiten für Künstler sowie Ferienwohnungen. Türfassungen und der leicht schräggestellte ehem. Leuchtkasten (für die Ladengeschäftswerbung) sprechen für den Ladenbau der 1950er / 1960er Jahre.

| In den ehem. Ladenräumen an der Ecke zur Bürknerstraße befindet sich die von Frau Lieke Ploeger und Herrn Alfredo Ciannameo geführte Kunstgalerie "Spektrum". Typisch für das Taut - Haus sind die angeschnittenen Ecken im EG. Nur noch in Resten vorhanden die ursprüngliche Verkleidung der Erdgeschosszone mit bläulichen Tonplatten. Rechts wurde die Verkleidung in den 1960er Jahren durch glasierte Fliesen im hellen Braunton ersetzt. Fast selbst schon eine Rarität: Die Kaugummiautomaten....



Ehemalige Bäckerei -

Kulturprojekt Spektrum




Die Bäckerei


Bereits in den alten Bauplänen hatte  der Eigentümer  Arthur Vogdt an der Ecke Spremberger Straße / Bürknerstraße die Einrichtung einer "Bäckerei und Konditorei" berücksichtigt. Offenbar hatte es kurz nach Abschluss der eigentlichen Baumaßnahmen Gespräche mit den potenziellen Mietern seiner Ladenlokale gegeben, die zu nachträglichen Änderungen im Grundriss führten.

 

Die geänderten Pläne mussten dann erneut der damaligen Baupolizei zur Genehmigung vorgelegt werden. Diese korrigierten Zeichnungen mit der Unterschrift Arthur Vogdt's blieben bis heute erhalten. 

 

Im Adressbuch der Gemeinde Rixdorf von 1912 findet sich ein erster Eintrag der in der Bürknerstraße 12 Ecke Straße 10c (heute Sprembergerstraße) ansässigen Bäckerei R. Bachmann. Die Bäckerei existierte und wechselnden Inhabern bis nach der Wende vom 20. ins 21. Jahrhundert. Doch dann kam das Aus, die Geschäftsräume nun standen leer. 

| Adressbuchausschnitt von 1912 der Gemeinde Rixdorf


| Korrigierte Grundrisszeichnung der Bäckerei und Konditorei. Die Zeichnung trägt die Unterschrift des Bauherrn und Architekten Arthur Vogdt


Kulturprojekt Spektrum


2014 begannen Lieke Ploeger und Alfredo Ciannameo mit umfassenden Bauarbeiten für Ihr in den Räumen der alten Bäckerei geplante Kunst- und Kulturprojekt "Spektrum". Wände mussten verstärkt, Heizung und Toilettenanlage erneuert werden und aus der ehemaligen Backstube wurde ein "Eventroom" für Aufführungen und Tagungen.

 

Mitte 2015 war es dann soweit. Lieke Ploeger und Alfredo Ciannameo eröffneten im Taut – Haus einen Ort, welcher im Unterschied zu vielen anderen Projekten dieser Art in Berlin, Technik und Kunst zusammenbringt. An derartigen Räumen, die audivisuellen Künstlern, Performern, Filmvorführungen und Ausstellungen eine gemeinsame Bühne geben, mangelt es noch in Berlin. Das "Spektrum" wird als ein „offener Ort“ geführt, der unterschiedliche Künstler zusammenbringen soll. Abschottungen und Trennungen nach Kunstrichtungen wie bei klassischen Kunsträumen gibt es hier nicht. Dementsprechend gemischt ist auch das jeweilige Publikum - und die Atmosphäre auch während der Veranstaltungen völlig zwangslos... 


| Kunstgalerie "Spektrum". Die Aufnahme zeigt die Galerie während des Umbaus 2014. Hierbei fanden sich im ehem. Toilettenbereich auch noch Fliesen aus der Erbauungszeit und der Nutzung der Räume als Bäckerei. Ich bedanke mich bei Frau Lieke Ploeger, Mitbegründerin des Spektrums, für die Überlassung des Fotos.

| Kunstgalerie "Spektrum". Eventraum nach dem Umbau. Aufnahme Frau Lieke Ploeger.


| Kunstgalerie "Spektrum". Eventraum nach dem Umbau während einer Veranstaltung. Deutlich sind am Mauerwerk die - absichtlich belassenen - Spuren der Vornutzung erkennbar. Copyright: Dario Muriel Giorgio & Elena Vertebra. Freundliche Überlassung durch Frau Lieke Ploeger.


Spurensuche im Taut - Haus

Was blieb an Details




Treppenhaus Kottbusser Damm


| Auch im Bereich des Kottbusser Damms ist die ursprüngliche Tonplatten - Verkleidung Tauts weitgehend verschwunden. Statt dessen wurde in den 1960er Jahren diese für die Zeit typische Verkleidung aus schwarzen und vereinzelten bunten Fliesen angebracht. Treppenstufen und Tür noch original, jedoch letztere durch aufgesetzte Metallplatte und Schloss auf der Außenseite stark verändert.

| Treppenhaus Kottbusser Damm. Hier ist - wie auch in den anderen Aufgängen - das originäre Treppengeländer erhalten geblieben. Inwieweit auch die - mehrfach erneuerte - Farbgebung noch original ist, ist für mich nicht feststellbar. Original sind auch die braun-weißen Bodenfliesen.


| Treppenhaus Kottbusser Damm. Viele der Türen mit ihren vertikalen Profilen in den Kassetten sind noch originär, teilweise sogar die Schlösser. Leider wurden die Klingelanlagen irgendwann ausgetauscht. Lediglich die alten Klingelbretter blieben.

| Treppenhaus Kottbusser Damm. Tauts Treppengeländer scheint gegenüber der Gestaltung von Häusern der Jahrhundertwende einfach und schlicht. Doch die Raffinesse liegt im Detail. Man beachte die Profile unterhalb der Stufen und die Eierstabdekore an den Treppenwangen.


| Treppenhaus Kottbusser Damm. Die Fenster dieses Haus dürften zu den wenigen Beispielen gehören, die trotz des Krieges noch erhalten blieben.

| Treppenhaus Kottbusser Damm. Eingangstür zur Straße. Besonders interessant - neben der Ornamentik - die ebenfalls klappbaren Seitenflächen.



Ehemaliger Saalbau


| Die drei Bogenportale an der Bürknerstraße. Wenn es eine gemeinsame Verbindung zum zweiten Taut - Haus am oberen Ende des Kottbusser Damm gibt, dann die Betonung von Veranstaltungsstätten durch drei Bogenportale. Während beim zweiten Taut - Haus hinter diesen Bögen den Besucher ein Kino erwartet, dann war es hier der weithin bekannte Saalbau der "Kottbusser Klause". Linkes Portal der Eingang zum Saalbau, in der Mitte zum Treppenhaus und rechts - mit Pförtnerloge - der Künstlereingang mit Garderobe und Treppenaufgang zur Galerie. Auch hier sind noch Reste der Tonplatten - Verkleidung Tauts vorhanden.

| Benachbarte Hofdurchfahrt, Blick in Richtung Bürknerstraße. Hier blieben noch Türen und seitliche Fliesen erhalten. Auch im Bodenbereich findet sich noch der originäre Bodenbelag.


| Zur originären Ausstattung scheint auch diese fest in der Wand eingemauerte Lampe zu gehören, neben der man etwas simpel eine moderne gesetzt hat. 

| Klappt man die Lampenabdeckung auf, so blickt man auf Vorkriegs - Technik, die vielleicht schon seit den Tagen Tauts dort so vorhanden ist. 


| Blick in den II. Hof entlang des ehem. Saalbaus. Im Hintergrund die Treppe zum rückwärtigen Ausgang. An der Wand sind noch deutlich die zugemauerten Türen und Fensteröffnungen zu erkennen, an denen einst wohl auch Fensterläden angebracht waren. Die hier noch vorhandenen Riegel und Scharniere lassen dies erahnen.

| Der rückwärtige Saaleingang mit seiner geschwungenen Treppe. Typisch auch für die Zeit die Verwendung von weiß glasierten Ziegelsteinen für den Hofbereich. Auch das Geländer ist noch originär.



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