Zeit für Berlin

Das Heute für das Morgen bewahren

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Zeit für Berlin. Das Heute für das Morgen bewahren

Läden, Kinos, Firmen, Architektur- und Stadtgeschichte

Aktuell1

 Aktuell im November


Kleiner Tipp: Neue Artikel werden zuerst den Newsletter - Lesern vorgestellt

Bezirk Tempelhof: Lichtenrade

Der Bahnhof Lichtenrade

Der Bahnhof Lichtenrade besteht, zunächst nur als einfacher Haltestelle, seit 1883. Bis 1910 erhielt der nunmehrige Bahnhof seine heutige, im Wesentlichen unveränderte Gestalt. Doch seine Tage sind gezählt...

 

Bahnhof Lichtenrade ca. 1984
Bahnhof Lichtenrade. Übergang Bahnhofsstraße.


Zeitgeschichte / Umland

Die Königliche Militäreisenbahn

Nur noch wenigen ist die ehemalige Königliche Militäreisenbahn, die von Schöneberg über Marienfelde nach Jüterbog verlief, ein Begriff. Doch einst waren nicht nur die Berliner stolz auf sie. Eine Spurensuche... 

 

Militärbahnhof Schöneberg.
Militärbahnhof Mahlow.


Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Zum Zweiten: Das Tempelhofer Tivoli

Nur selten ist es möglich, dass auch die alten Bauakten eingesehen und sogar veröffentlicht werden können. Dies erfordert besondere Genehmigungen. Im Fall des alten Kinos und Tanzsaals Tivoli ist mir dies gelungen... 

 

Bauakte Tivoli Tempelhof.
Eckgebäude Tempelhofer Damm / Friedrich- Karl - Straße


Vormonat2

 Vormonat


Firmen, Läden & Restaurants

Das Flame-Diner

Das Flame-Diner in Marienfelde ist längst mehr als ein Geheimtipp. Mit seinem leckeren Essen im amerikanischen Ambiente lockt es die Besucher an...

 

Das Flame-Diener in Marienfelde. Blick auf die Bar.
Das Flame-Diener in Marienfelde. Billiard und Restaurant.


Zeitgeschichte

Ein Besuch bei der Abendschau

Seit 1958 ist sie allabendlich Programm in vielen Berliner Haushalten: Die Abendschau. So auch bei uns seit den Tagen meiner Kindheit. Ein Besuch im Sendezentrum war daher längst überfällig...

 

Berliner Abendschau. Stehpult.
Berliner Abendschau. Erstsendung 1958.


Bezirk Tempelhof - Schöneberg

Das Tempelhofer Tivoli

Das ehemalige Tempelhofer Tanzlokal "Tivoli" in der Friedrich-Karl-Straße wandelte sich im Laufe der Zeit zum Kino, dann zum Supermarkt und schließlich zum Selfmade - Store für Hobbyschneider...

 

Das Tempelhofer Tivoli. Selfmade-Nähstore.
Das Tempelhofer Tivoli. Kino Friedrich-Karl-Straße.


Verein f. d. Geschichte Berlins, gegr. 1865 e. V.

Der Lichtenrader Lortzingclub

Auch in diesem Monat hat sich der "Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 e. V." zur Übernahme eines Artikels entschlossen. Die aufwendige Darstellung der Ereignisgeschichte des in den 1930er Jahren errichteten Clubgebäudes ist nachzulesen auf der Website des Vereins oder im Original unter Bezirke auf zeit-fuer-berlin.de

 

Lortzingclub Lichtenrade. Clubhaus
Lortzingclub Lichtenrade. Treppe zum oberen Stockwerk.


Ehemalige Ladenbetriebe

Video Town Mariendorfer Damm

Der Videotheken sind auf Grund der technischen Entwicklung mittlerweile zu einer Seltenheit geworden. Auch die einst größte Familienvideothek in Berlin, Video Town am Mariendorfer Damm, schloss im Herbst 2019...

 

Videothek Videotown Fassade
Videothek Videotown Eingang Innenbereich


 Webseite des Monats


zeit-fuer-berlin.de wurde vom Hamburger Internetdienstleister "Jimdo" zur "Webseite des Monats" 5/2018 gekürt. Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung aus der Hansestadt - aber noch mehr über die zahlreichen aufmunternden Worte und Kommentare aller an der Abstimmung beteiligten Leser.


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Editorial.  Kino in Gefahr - ein Hilferuf


Kino- und Filmstadt Berlin

Rettet das älteste Kino Deutschlands!

Text und Fotos: Lutz Röhrig

Da sich Zeit für Berlin zur Aufgabe gesetzt hat, nicht nur das im Vergehen begriffene zu dokumentieren, sondern auch "Das Heute für das Morgen" zu bewahren, unterstütze ich gern die Kampagne zur Rettung des Moviementos. Denn das Moviemento am Kottbusser Damm in Kreuzberg ist nicht nur das Kino meiner Kindheit und Jugend, sondern auch das älteste Kino Deutschlands.

 

Seit 1907 bestehend, ist es heute ein nicht nur aus cineastischer Sicht wichtiger kultureller Treffpunkt im Bezirk - vielfach ausgezeichnet und beliebt. Hier arbeitete der später durch "Lola rennt" oder "Babylon Berlin" bekannt gewordene Regisseur Tom Tykwer als Programmdirektor, hier erlebten viele zum ersten Mal die "Rocky Horror Picture Show". Doch durch den beabsichtigten Verkauf des Wohnhauses, in dem sich das Kino befindet, ist es akut in seiner Existenz gefährdet. Denn für Gewerberäume gibt es keine Mietobergrenze.  

 

Durch eine Crowdfunding - Kampagne soll das Kino der Spekulation entzogen werden. Jede Spende hilft, durch den Ankauf der Räume, dass das Kino weiter bestehen kann. Eine kleine Bitte: bei Spenden schreibt bitte mit dazu, das ihr durch zeit-fuer-berlin.de auf die Aktion aufmerksam gemacht worden seid. Das Hilft den Betreibern. Wie könnt Ihr Spenden? Ganz einfach über die Spenden - Seite des Kinos. 

 

Kino Moviemento Berlin Kreuzberg Kottbusser Damm Saal 3 Blick zur Leinwand

| Blick in den Kinosaal 3.

 



Sonderthemen4

 Sonderthemen


Bruno Taut

Bruno Taut war kein Angehöriger des Bauhauses - aber er beeinflusste das sog. "Neue Bauen" in Theorie und Praxis ebenso nachhaltig wie das Bauhaus, mit dessen Mitgliedern er zum Teil befreundet war. Bruno Taut ist ein Architekt mit vielen Facetten, dessen Wirken - obgleich scheinbar hinreichend bekannt - noch heute viele Fragestellungen aufwirft. In vier Beiträgen versuche ich darzustellen, welche Themen noch heute die Forschung bewegen und wie meine ganz persönliche Einstellung zu Tauts bislang nur wenig dokumentiertem Frühwerk am Kottbusser Damm ist...

Bruno Taut und das Neue Bauen

Lichtenrade - Ein Stadtteil im Wandel

Lichtenrade ist derzeit in einem starken Wandel begriffen. Bis zur Wende im Mauerschatten gelegen, verändern derzeit eine Reihe von Bauprojekten nachhaltig das Bild jenes Ortsteils. Dazu gehört der vieldiskutierte Wiederaufbau der Dresdner Fernbahn einschließlich zweier neuer Unterführungen. Hinzu kommen Projekte wie z. B. die Sanierung der alten Mälzerei und des benachbarten Landhauses Lichtenrade. Der Wandel in Lichtenrade - dargestellt in mehreren Artikeln, die auch das dokumentieren, was Lichtenrade heute ausmacht...

Lichtenrade. Menschen und Ideen

Kino- und Filmstadt Berlin

Kennen Sie Kino? Zeit-fuer-berlin.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, die geschichtliche Rolle, die insbesondere Berlin bei der technischen wie künstlerischen Entwicklung des Films spielte, näher darzustellen. Hier waren Firmen wie die UFA oder CCC angesiedelt. Hier befanden sich die berühmten Geyer - Werke, in denen seit der Stummfilmzeit bis hin zu Produktionen wie "Lola rennt" Filme kopiert wurden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der ausführlichen Vorstellung der großen Vielfalt an Lichtspielhäusern, die es einst in unsere Stadt gab und zum Glück noch gibt...

Kino und Filmstadt Berlin 



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 Wofür steht zeit-fuer-berlin.de?


Sechs Beweggründe


Zeit für ... eine Idee aus Berlin

... eine Idee aus Berlin

Was hat mich bewogen, eine Webseite wie zeit-fuer-berlin.de zu schaffen. Vielleicht ist es die Liebe zu Vielem, das längst bedroht ist und das vermutlich bald aus unserem Stadtbild verschwunden sein wird. Der kleine Laden in unserer Straße, das Kino vorn an der Ecke, die alte Kneipe mit ihrem Wirt, welcher uns schon als Kinder kannte, das Theater am Boulevard mit seinem edlen Ambiente. Kurzum all die liebenswerte Dinge, die es heute noch gibt, von denen wir aber morgen unseren Kindern nur noch aus der Erinnerung heraus erzählen können. Darum lautet das Motto: "Das Heute für das Morgen bewahren". Einfach einmal Zeit für das Leben in unserer Stadt nehmen. Eine Idee aus Berlin für eine im Wandel begriffene Metropole... über mich



Zeit für ... unsere Unternehmen

… unsere Unternehmen

Unsere Unternehmen haben mit ihrer Geschichte unsere Stadt geprägt und ließen sie zur Metropole werden. Man denke nur an Namen wie Siemens, Borsig, Schering oder der AEG. Man denke aber auch an die vielen kleinen Läden, Kinos, Theater, Kneipen und Restaurants in unseren Straßen. Warum sollte nicht auch deren Geschichte erzählt werden? Zeit für unsere (und auch Ihr?) Unternehmen... Zeit für Unternehmen



Zeit für ... Ihren Stadtteil und Kiez

… unseren Stadtteil und Kiez

Jeden Tag gibt es in unseren Bezirken Veränderungen. Mal schließt ein Geschäft, dass wir schon lange kannten, mal wird ein Gebäude durch einen Neubau ersetzt oder gleich ein ganzer Güterbahnhof zum neuen Wohnviertel umgewandelt. Das Gesicht unserer Bezirke wandelt sich - selbst anerkannte Baudenkmäler verschwinden. Es ist mehr als höchste Zeit dafür, dass diese Veränderungen in Wort und Bild festgehalten werden. Höchste Zeit für Ihren Stadtteil und Kiez... aus den Bezirken 



Zeit für ... die Geschichte vor Ort

… die Geschichte vor Ort

Manches, das später als bedeutsam erachtet wird, fand einst direkt vor unseren Haustüren statt. Berlin atmete und atmet jeden Tag Geschichte - im großen wie im Kleinen. Es gilt, sie zu entdecken und festzuhalten. Denn morgen könnte schon vergessen sein, was heute hier, ganz in der Nähe, in unserer Straße, unserem Kiez oder unserem Stadtteil, passierte... Zeitgeschichte



Zeit für ... den Wandel in unseren Straßen

… den Wandel in unseren Straßen

Der Wandel in den Straßen unserer Stadt ist unverkennbar. So manches altes Haus, an dem wir täglich vorübergingen, ohne dass wir es richtig wahrnahmen, ist urplötzlich verschwunden. Veränderungen müssen sein - aber man sollte auch auf zum Abbruch bestimmtes achten. Dem Denkmalschutz, aber vor allem der Architektur, die unsere Stadt zu einem einzigartigen Ort macht, zuliebe. Den die Straßen unserer Stadt sind wie ein Buch, in dem Architekturgeschichte Haus für Haus ablesbar ist... Architektur - Denkmalschutz - Architekten



Zeit für... die Moderne der 1970er Jahre

… auch schwierige architektonische Werke

Unsere Stadt hat - noch - ein reiches architektonisches Erbe. Genauso, wie unsere Geschichte voller Brüche ist, so ist es auch unsere Architektur. So stehen Mietshäuser der Gründerzeit oft einträchtig neben Gebäuden der Bauhaus - Ära oder der Pop - Art - Moderne der 1970er Jahre. Besonders die jüngere Moderne findet dabei oftmals nicht die Würdigung, die sie verdient. Genannt sei hier exemplarisch das Steglitzer Ensemble des Architektenehepaars Ralf Schüler und Ursulina Schüler - Witte (die u. a. auch das ICC planten), welches aus dem Bierpinsel, der Joachim- Tiburtius- Brücke und dem U - Bahnhof Schloßstraße besteht... der U - Bahnhof Schloßstraße