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Zeit-fuer-Berlin. Das Heute für das Morgen bewahren


Webseite des Monats

zeit-fuer-berlin.de wurde vom Hamburger Internetdienstleister "Jimdo" zur "Webseite des Monats" 5/2018 gekürt. Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung aus der Hansestadt - aber noch mehr über die zahlreichen aufmunternden Worte und Kommentare aller an der Abstimmung beteiligten Leser.



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Briefträger mit Posttasche sitzt auf einen Zeppelin



Zeitgeschichte

30 Jahre Mauerfall. Wie habe ich den 9. November 1989 erlebt?

Wie die Zeit vergeht. Nun ist es schon wieder 30 Jahre her, dass ich, eines Abends aus der Münchner S- Bahn kommend, zu meinem Auto ging. Dunkel war es und sehr kühl, ein typischer Novembertag eben. Ich stieg ein, drehte den Zündschlüssel - doch nichts passierte. Die Batterie war leer. Ich dreht mich suchend um - nirgends ein Mensch oder Fahrzeug an dieser einsamen S -Bahnstation zu sehen. Plötzlich näherte sich von einem Feldweg her ein Werksfahrzeug der Fa. Siemens. Kurzerhand hielt ich das Fahrzeug an und bat um Starthilfe.

 

Der Fahrer jenes Wagens stieg, unter Zurücklassung einer Dame aus und da ich ein Batteriestartkabel stets dabei hatte, war es nur eine Sache von Minuten, bis mein Wagen wieder ansprang. Plötzlich hielt jener Herr inne. Sein Blick fixierte mein Nummernschild. Sie kommen aus Berlin? Ich bestätigte dies etwas verwundert. Sie wissen schon, das die Mauer offen ist? Ungläubiges Kopfschütteln. Wer weis, was jener freundliche Herr da gehört haben will, zumal er auch nichts weiter seinen Worten hinzufügte.

 

Zuhause in meiner Münchner Wohnung angekommen, kochte ich mir erst einmal einen Tee ob des kühlen Wetters und schaltete dann gewohnheitsmäßig den Fernseher an. Das Szenario jenes zufällig angeschalteten Senders zeigte eine bewegte Menschenmenge mit Tränen in den Augen. Einige umarmten sich ergriffen. Keine Stimme war zu hören, nur bewegtes Schweigen. Gedanken gingen mir durch den Kopf: irgendwo muss eine furchtbare Katastrophe passiert sein...

 

Plötzlich ein Schwenk mit der Kamera. Zu sehen war nun das Brandenburger Tor mit der Mauer davor, auf der Menschen standen und jubelten. Langsam begriff ich. Die Worte jenes freundlichen Münchner Autofahrers fielen mir ein. Und nun war ich den Tränen nahe, als bereits mein Telefon klingelte. Ob ich den schon gehört hätte, das... 

 

Derzeit widmen sich zwei Artikel der Mauer und dem Leben mit ihr. Weitere sind in Planung, darauf mögen die letzten beiden Bilder aus meinem privaten Archiv hindeuten.

 

Der Artikel Der Gang über die Grenze beschreibt den Ablauf einer "Reise in die DDR", den Aufwand, der zu betreiben war von der Beantragung bis zur Einreise und meine damaligen Emotionen.

Berlin Friedrichstraße Grenzübergang Uniform

 

Der Artikel Ein Wachturm am Potsdamer Platz beschäftigt sich mit Innenansichten - des Wachturms und der Grenzer.  

Berlin Wachturm Berliner Mauer Innenansicht

Berliner Mauer Grenze Sperranlagen Güterbahnhof Treptow

| Einfahrt zum hart an der Grenze liegenden Güterbahnhof Treptow. Der Bahnhof war nur durch ein Tor zu erreichen, die Züge wurden über die mit Lampen versehene "Beschaubrücke" auch von oben kontrolliert. 

 

Berliner Mauer unterbrochene S - Bahngleise

| Durch die im Hintergrund zu sehende Mauer unterbrochene S - Bahngleise, deren Stromschienenhalterungen sich ohne Funktion über die Schwellen erheben. 

 




Kino und Filmstadt Berlin

Rettet das älteste noch betriebene Kino Deutschlands!

Kino Moviemento Berlin Kreuzberg Kottbusser Damm Eingangsbereich

Das Moviemento am Kottbusser Damm in Kreuzberg ist das älteste Kino Deutschlands. Seit 1907 bestehend, ist es heute ein nicht nur aus cineastischer Sicht wichtiger kultureller Treffpunkt im Bezirk - vielfach ausgezeichnet und beliebt. Hier arbeitete der später durch "Lola rennt" oder "Babylon Berlin" bekannt gewordene Regisseur Tom Tykwer als Programmdirektor, hier erlebten viele zum ersten Mal die "Rocky Horror Picture Show". Doch durch den beabsichtigten Verkauf des Wohnhauses, in dem sich das Kino befindet, ist es akut in seiner Existenz gefährdet. Denn für Gewerberäume gibt es keine Mietobergrenze.  

 

Durch eine Crowdfunding - Kampagne soll das Kino der Spekulation entzogen werden. Jede Spende hilft, durch den Ankauf der Räume, dass das Kino weiter bestehen kann. Eine kleine Bitte: bei Spenden schreibt bitte mit dazu, das ihr durch zeit-fuer-berlin.de auf die Aktion aufmerksam gemacht worden seid. Das Hilft den Betreibern. Wie könnt Ihr Spenden? Ganz einfach über die Spenden - Seite des Kinos.  

 


Berlin Kino Moviemento Treppenaufgang zu den Kinosälen

| Seit über 100 Jahren: Treppenaufgang zu den Kinosälen.

 

Kino Moviemento Berlin Kreuzberg Kottbusser Damm Tom Tykwer

| Auch der Regisseur Tom Tykwer unterstützt die Rettungskampagne.

 

Kino Moviemento Berlin Kreuzberg Kottbusser Damm Saal 3 Blick zur Leinwand

| Blick in den Saal 3 in einer Filmpause.




Demnächst


Zeitgeschichte

Interview mit Nero Brandenburg

Er ist ein echtes Urgestein nicht nur der Berliner Radiowelt. Ab den 1960er Jahren in Berliner Jugendclubs tätig, wurde er hier für den Rias entdeckt. Hinzu kamen bald Fernsehsendungen für Rias - TV, aber auch für das ZDF. Später beim SFB sowie RBB 88,8 tätig, setzt er sich heute dafür ein, das es älteren Menschen besser geht - und, klar, mit Sängern und Musikern wie Bert Beel ist er immer noch auf Tour... 

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Nero Brandenburg heute
Nero Brandenburg beim RIAS


Lichtenrade

Geschichte des Lortzingclubs

Der Lortzingclub ist der älteste Kinder- und Jugendclub Lichtenrades. Von den Russen unmittelbar nach 1945 begründet, von den Amerikanern weitergeführt und 1953 an den Senat übergeben, besteht er bis heute. Bemerkenswert ist dabei auch das Gebäude des Clubs. 1935 errichtet für einen leitenden Ingenieur der NS - Organisation Todt, wurden hier seit nunmehr über 70 Jahren keine umfassenden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Eine Erfassung des weitgehend original erhaltenen Hauses durch den Denkmalschutz steht bislang noch aus... 

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Gebäude Lortzingclub
Treppenhaus im Gebäude Lortzingclub



Sonderthemen


Bruno Taut

Bruno Taut war kein Angehöriger des Bauhauses - aber er beeinflusste das sog. "Neue Bauen" in Theorie und Praxis ebenso nachhaltig wie das Bauhaus, mit dessen Mitgliedern er zum Teil befreundet war. Bruno Taut ist ein Architekt mit vielen Facetten, dessen Wirken - obgleich scheinbar hinreichend bekannt - noch heute viele Fragestellungen aufwirft. In vier Beiträgen versuche ich darzustellen, welche Themen noch heute die Forschung bewegen und wie meine ganz persönliche Einstellung zu Tauts bislang nur wenig dokumentiertem Frühwerk am Kottbusser Damm ist...

Bruno Taut und das Neue Bauen

Lichtenrade - Ein Stadtteil im Wandel

Lichtenrade ist derzeit in einem starken Wandel begriffen. Bis zur Wende im Mauerschatten gelegen, verändern derzeit eine Reihe von Bauprojekten nachhaltig das Bild jenes Ortsteils. Dazu gehört der vieldiskutierte Wiederaufbau der Dresdner Fernbahn einschließlich zweier neuer Unterführungen. Hinzu kommen Projekte wie z. B. die Sanierung der alten Mälzerei und des benachbarten Landhauses Lichtenrade. Der Wandel in Lichtenrade - dargestellt in mehreren Artikeln, die auch das dokumentieren, was Lichtenrade heute ausmacht...

Lichtenrade. Menschen und Ideen

Kino- und Filmstadt Berlin

Kennen Sie Kino? Zeit-fuer-berlin.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, die geschichtliche Rolle, die insbesondere Berlin bei der technischen wie künstlerischen Entwicklung des Films spielte, näher darzustellen. Hier waren Firmen wie die UFA oder CCC angesiedelt. Hier befanden sich die berühmten Geyer - Werke, in denen seit der Stummfilmzeit bis hin zu Produktionen wie "Lola rennt" Filme kopiert wurden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der ausführlichen Vorstellung der großen Vielfalt an Lichtspielhäusern, die es einst in unsere Stadt gab und zum Glück noch gibt...

Kino und Filmstadt Berlin 



Wofür steht zeit-fuer-berlin.de?

Sieben Beweggründe



Zeit für ... eine Idee aus Berlin

Zeit für… eine Idee aus Berlin

Zeit für unsere Stadt. Was hat mich bewogen, eine Webseite wie zeit-fuer-berlin.de zu schaffen. Vielleicht ist es die Liebe zu Vielem, das längst bedroht ist und das vermutlich bald aus unserem Stadtbild verschwunden sein wird. Der kleine Laden in unserer Straße, das Kino vorn an der Ecke, das Theater inmitten des Zentrums. Kurzum all die liebenswerte Dinge, die es heute noch gibt, von denen wir aber morgen unseren Kindern nur noch aus der Erinnerung heraus erzählen können. Darum lautet mein Motto: Das Heute für das Morgen bewahren. Zeit - fuer - berlin.de. Eine Idee aus Berlin für eine im Wandel begriffene Metropole... über mich



Zeit für ... unsere Unternehmen

Zeit für… unsere Unternehmen

Unsere Unternehmen haben mit ihrer Geschichte unsere Stadt geprägt. Man denke nur an Namen wie Siemens, Borsig, Schering oder der AEG. Man denke aber auch an die vielen kleinen Läden, Kinos, Theater, Kneipen und Restaurants in unseren Straßen. Warum sollte nicht auch deren Geschichte erzählt werden? Zeit für unsere (und auch Ihr?) Unternehmen... Zeit für Unternehmen



Zeit für ... Ihren Stadtteil und Kiez

Zeit für… unseren Stadtteil und Kiez

Jeden Tag gibt es in unseren Bezirken Veränderungen. Mal schließt ein Geschäft, dass wir schon lange kannten, mal wird ein Gebäude durch einen Neubau ersetzt oder gleich ein ganzer Güterbahnhof zum neuen Wohnviertel umgewandelt. Das Gesicht unserer Bezirke wandelt sich. Es ist mehr als höchste Zeit dafür, dass diese Veränderungen in Wort und Bild festgehalten werden. Höchste Zeit für Ihren Stadtteil und Kiez... aus den Bezirken 



Zeit für ... die Geschichte vor Ort

Zeit für… die Geschichte vor Ort

Manches, das später als bedeutsam erachtet wird, fand einst direkt vor unseren Haustüren statt. Berlin atmete und atmet jeden Tag Geschichte - im großen wie im Kleinen. Es gilt, sie zu entdecken und festzuhalten. Denn morgen könnte schon vergessen sein, was heute hier, ganz in der Nähe, in unserer Straße, unserem Kiez oder unserem Stadtteil, passierte... Zeitgeschichte



Zeit für ... den Wandel in unseren Straßen

Zeit für… den Wandel in unseren Straßen

Der Wandel in den Straßen unserer Stadt ist unverkennbar. So manches altes Haus, an dem wir täglich vorübergingen, ohne dass wir es richtig wahrnahmen, ist urplötzlich verschwunden. Veränderungen müssen sein - aber man sollte auch auf zum Abbruch bestimmtes achten. Dem Denkmalschutz, aber vor allem der Architektur, die unsere Stadt zu einem einzigartigen Ort macht, zuliebe. Den die Straßen unserer Stadt sind wie ein Buch, in dem Architekturgeschichte Haus für Haus ablesbar ist... Architektur - Denkmalschutz - Architekten



Zeit für... die Moderne der 1970er Jahre

Zeit für… auch schwierige architektonische Werke

Unsere Stadt hat - noch - ein reiches architektonisches Erbe. Genauso, wie unsere Geschichte voller Brüche ist, so ist es auch unsere Architektur. So stehen Mietshäuser der Gründerzeit oft einträchtig neben Gebäuden der Bauhaus - Ära oder der Pop - Art - Moderne der 1970er Jahre. Besonders die jüngere Moderne findet dabei oftmals nicht die Würdigung, die sie verdient. Genannt sei hier exemplarisch das Steglitzer Ensemble des Architektenehepaars Ralf Schüler und Ursulina Schüler - Witte (die u. a. auch das ICC planten), welches aus dem Bierpinsel, der Joachim- Tiburtius- Brücke und dem U - Bahnhof Schloßstraße besteht... der U - Bahnhof Schloßstraße



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