Zeit für Berlin in den Medien


Berliner Verkehsblätter

Zeit für Berlin Medial 

Berliner Verkehrsblätter

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Berliner Verkehrsblätter

Berliner Verkehrsblätter

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Die "Berliner Verkehrsblätter" (BVB) sind eine seit 65 Jahren erscheinende Fachzeitschrift des "Arbeitskreises Berliner Nahverkehr e. V.". Zunächst auf Grund der damaligen politischen Situation nur auf West - Berlin beschränkt, finden die Verkehrsblätter heute Dank ihrer qualifizierten Artikel nicht nur bei den Verkehrsbetrieben in Berlin, sondern auch im Berliner Umland Anklang. Berichtet wird über alle Themen des öffentlichen Personenverkehrs im Großraum Berlin. 

Hierzu zählen zeithistorische Artikel ebenso, wie aktuelle Berichte und Meldungen. Der Begründer des "Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e. V.", Wolfgang Kramer (1930-2016), wurde für sein Verdienste um die Darstellung der Entwicklung des Verkehrs in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Zeitschrift ist im Straßenverkauf oder im Abonnement erhältlich sowie in öffentlichen Bibliotheken und Archiven einsehbar.

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Berliner Verkehrsblätter. Titel August 2019.

BVB Ausgabe August 2019 sowie Mai 2020

 

Lutz Röhrig:

Stellwerk und Bahnhof Lichterfelde Ost

 

Es ist mehr als ein Ärgernis, wenn historische Bauwerke der Eisenbahngeschichte im Zuge von Modernisierungen abgebrochen werden. Der Denkmalschutz tritt dabei oft zurück, zu zwingend scheinen die Argumente gegen ihn. Und so verschwinden sie denn, all die vielen Kleinigkeiten entlang der Strecke, die das Reisen mit der Bahn einst so interessant machten: Stellwerke jeder Art und Größe, Lokschuppen, Wasserkräne... Dass es mit etwas Kreativität und dem Willen aller auch anders geht, dass beweist bis heute das Stellwerk „Lio“ am Bahnhof Lichterfelde Ost. Das funktionslos gewordene Stellwerk wurde in die entlang des Bahndamms neu errichte Bebauung integriert und zu einem Restaurant umfunktioniert...

Berliner Verkehrsblätter. Titel Oktober 2018.

BVB Ausgabe Oktober 2018

 

Lutz Röhrig:

Die Wandlung des U - Bahnhofs Schloßstraße

 

Der U - Bahnhof Schloßstraße ist zusammen mit der Joachim - Tiburtiusbrücke sowie dem Bierpinsel das Werk des Architekten - Ehepaares Rolf Schüler und Ursulina Schüler - Witte die u. a. auch das Internationale Kongresszentrum ICC entworfen haben. Doch trotz der auch international renommierten Architekten hat die BVG sämtliche ihrer Einbauten entfernen lassen. Der einzige U - tatsächlich ausgeführte Bahnhof des Architektenpaares ist damit kaum mehr als  Baudenkmal anzusprechen. Dies mag sicherlich auch an dem Baustil jener Zeit gelegen haben, der als "Brutalismus" (franz. Beton brut = Sichtbeton) bezeichnet wird und heute kaum mehr verständlich scheint. Doch genaues Hinsehen lohnt.

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Berliner Verkehrsblätter. Titel April 2018.

BVB Ausgabe April 2018

 

Lutz Röhrig:

Schiffsanleger Kottbusser Brücke, die "Ankerklause" und die Reederei Otto Schmidt

 

Im Berliner Stadtgebiet finden sich viele Punkte, die im Grunde jeder kennt, aber über deren Geschichte kaum mehr etwas bekannt ist. Ein solcher Ort ist, man glaubt es kaum, auch der weithin bekannte Schiffsanleger an der Kottbusser Brücke am Neuköllner Maybachufer direkt an der Grenze zum heutigen Stadtteil Kreuzberg.

 

Bislang gab es hierzu auf Grund fehlender Unterlagen und Dokumenten keine ausführliche Dokumentation. Der Bericht ist zugleich auch die Geschichte der einst Stadtbekannten, die Anlegestelle an der Brücke begründenden Reederei Schmidt sowie der benachbarten "Ankerklause". 


Berliner Verkehrsblätter. Titel September 2017.

BVB Ausgabe September 2017

 

Lutz Röhrig:

Der Zollpackhof des Anhalter Bahnhofs

 

Der Alte Zollpackhof der Anhalter Bahn an der Yorckstraße war bis zu seinem Abbruch im Jahr 2013 eines der letzten großen baulichen Zeugnisse des Anhalter Fernbahnhofs. Leider war der Zollpackhof jedoch, trotzt seiner historischen und auch städtebaulichen Bedeutung am Rande des denkmalgeschützten Ensembles der Yorckbrücken, bislang in der Fachliteratur nicht dokumentiert worden.

 

Es lag daher nahe, meinen Bericht von zeit-fuer-berlin.de zu übernehmen, um ihn in den Berliner Verkehrsblättern, die sich seit langem auch mit Themen zur Zeitgeschichte des Eisenbahnverkehrs in Berlin beschäftigen, einen größerem Fachpublikum vorzustellen. 

Berliner Verkehrsblätter. Titel September 2016.

BVB Ausgabe September 2016

 

Lutz Röhrig:

Hinter alten Dielen und Schwellen

 

Eines Tages legte mir eine Kollegin freudestrahlend einen bei der Renovierung ihrer Wohnung hinter einer Scheuerleiste gemachten Fund auf meinen Tisch. Ein alter Fahrschein, wie sie richtig vermutete, dessen Geschichte ich nun in Erfahrung bringen sollte.

 

Bald stellte es sich heraus, das es sich hierbei um einen Fahrschein der Spandauer Straßenbahn handelte. Fahrscheine dieses Straßenbahnbetriebs sind derart selten, das selbst passionierte Sammler sie kaum je im Original zu Gesicht bekommen haben dürften. Ich freute mich daher, aus diesem Anlass ein paar Zeilen zur Geschichte dieses aus alter Zeit hinterlassenen verkehrshistorischen Reliktes schreiben zu dürfen.

Berliner Verkehrsblätter. Titel Juli 2010.

BVB Ausgabe Juli 2010

 

Lutz Röhrig:

Paul Wittig - Eine Biographie im Werden

 

Ein Bericht über den Stand der eigenen Forschungen zum Leben des Architekten, Ingenieurs und ersten Direktors der "Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin", Paul Emil Wittig (1853 - 1943). Auf Grund der Vernichtung des Archivs der Berliner Verkehrsbetriebe im Jahr 1943 war bislang nur wenig über den ersten Direktor der von der Fa. Siemens und der Deutschen Bank privat betriebenen Berliner Hochbahngesellschaft bekannt.

 

Nach langjährigen Forschungen konnte der Lebenslauf Paul Wittigs und die Bedeutung seines familiären Umkreises für die Berliner U - Bahn wie auch für die Entwicklung der Stadt Berlin im allgemeinen eruiert werden.

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