Kino und Film

Berlin als Filmstadt


Berlin hat wie keine andere deutsche Stadt das Werden des Films beeinflusst. Hier und in den zum Teil noch selbständigen späteren Bezirken und Vororten kam es zu technischen Erfindungen, die den Film zu dem werden ließen, was er heute ist. Dies lag insbesondere auch am günstigen Umfeld. Nirgendwo sonst in Europa wurde eine derart hohe Anzahl an Filmen produziert oder gab es eine vergleichbare Kinodichte wie in Berlin. 

Hier arbeiteten bis zum Beginn der 1930er Jahre Regisseure von Weltruf, erhielt der Film eine besondere künstlerische Ausrichtung. Ab 1933 kam es als Folge der NS - Diktatur zu einem gewaltigen Aderlass an herausragenden Filmschaffenden, die nun aus Angst vor Repressalien ins Ausland emigrierten.





Die Rolle Berlins hinsichtlich der technischer Entwicklungen. Produktionsorte in Stadt und Umland, Filme und Regisseure bis zum Beginn der 1930er Jahre




Die Bedeutung Berlins als Filmstadt ließ sich auch an der Zahl der Kinos feststellen. Nirgendwo sonst in Europa gab es bis zum ende des Zweiten Weltkriegs und darüber hinaus eine ähnliche Dichte an Filmtheatern, die erst mit der zunehmenden Verbreitung des Fernsehens und später der Video - Technik sowie der Film - DVD abnahm. Einige noch existierende Kinos, aber auch solche, die längst anderen Zwecken dienen oder gar gänzlich verschwunden sind, seien hier vorgestellt. 




Ab dem Beginn der 1920er Jahre fand nun auch die Metropole Berlin mit all ihren Problemen Eingang in den abendfüllenden Spiel- oder Dokumentarfilm. Vier cineastische Meisterwerke seien hier in voller Länge vorgestellt...