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Zeit für Berlin in den Medien


Zeit für Berlin in den Medien


 Märkische Allgemeine Zeitung


Märkische Allgemeine Zeitung. Titel.

In der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der größten Tageszeitung in Brandenburg, erschien am 11. November 2020 ein Interview über die Beweggründe und dem Werdegang von zeit-fuer-berlin.de. Auf Grund der Corona - Situation fand das rund zweistündige Gespräch bei einem Spaziergang durch Blankenfelde statt.

 

Artikel über www.zeit-fuer-berlin.de in der Märkischen Allgemeinen Zeitung


Das Interview, Märkische Allgemeine Zeitung vom 11.11.2020:

Ein emsiger Dokumentarist des Gestern und Heute

Von Andrea von Fournier

Der Blankenfelder Lutz Röhrig hat eine Webseite mit Fotos und Geschichten

Hand auf's Herz: Viele der heutigen "Umlandbewohner" kommen aus der Hauptstadt. Aus Ost- und West-Berlin, früher oder später gestrandet am ruhigen, grünen Stadtrand. Doch nur Wenige beschäftigen sich nach dem Wohnortwechsel weiter so intensiv mit ihrer alten Heimat wie der Blankenfelder Lutz Röhrig. Mit der Kamera und vielen Artikeln füttert er seine 2018 prämierte Website, die ungläubiges Kopfschütteln hervorruft: Berlin gestern und heute, Wohn-, Industrie- und Geschäftsbauten, Kulturstätten, Tanz- und Amüsierlokale, Bahnhöfe und -anlagen. Inzwischen erweitert mit Motiven seines neuen Wohnumfeldes. die Lutz Röhrig recherchiert und fotografiert und auf seiner Seite www.zeit-fuer-berlin.de im Netz veröffentlicht.

 

Er nimmt sich neben Familie und Berufstätigkeit viel Zeit dafür. Partnerin Franziska Pfeiffer steht nicht nur hinter ihm, oftmals ist sie bei Besichtigungen und Interviews mit dabei. Röhrigs Antrieb erklärt sich in den Zeilen, die der gebürtige Kreuzberger über sich selbst formuliert: "Man muss sich das einmal vorstellen. Seine eigene Kindheit wird Haus für Haus entsorgt." Sicher wollte und konnte er anfangs nichts dagegen tun, doch er wurde zum Dokumentaristen der Gegenwart. 

 

Ladengeschäft des Süßkramdealers. Foto Lutz Röhrig für Märkische Allgemeine Zeitung.

| Innenansicht des "Süßkramdealers" am Varziner Platz. Foto Lutz Röhrig für Märkische Allgemeine Zeitung

 

Kinos, die es längst nicht mehr gibt, charmante Läden, Fabriken, Bahnhöfe, Hausbauten mit Architekturgeschichte landeten in seinem Archiv. Längst arbeitet Lutz Röhrig zielgerichtet, nach Themen und Bezirken geordnet, auch in Netzwerken, und will neben der Empathie für das Gestern Verständnis für Zeitgeschichte und gesellschaftliche Entwicklung wecken, Impulse geben, wo und weshalb Gebäude bewahrenswert sind. Aktuell setzt er sich für den Erhalt des ältesten deutschen Kinos Moviemento von 1907 am Kottbusser Damm ein. 

 

Lutz Röhrigs Leidenschaft begann als Kind, als er mit der Agfa-Kamera der Großmutter sein Umfeld am Planufer zwischen Landwehrkanal, Admiralstraße und Kottbusser Tor knipste. Oft war er mit der Oma, die "Gott und die Welt kannte", unterwegs. Der Junge hörte auf der Straße, wie sie mit Nachbarn und Geschäftsleuten über die gravierenden Veränderungen im Kiez sprach: In den 1970-80er Jahren wurden Kriegsruinen ebenso wie aus heutiger Sicht erhaltenswerte Gebäude abgerissen und durch schmucklose Funktionsbauten ersetzt.

 

Lutz liebte das alte Berlin. Die Umwälzungen zerrissen Netzwerke, sie trafen Mieter, den kleinen Laden an der Ecke, Handwerker und Firmen auf den Hinterhöfen, die zum Alltag des Kindes gehörten. Sein historisches Interesse war geweckt. Er bannte vieles, was weichen musste, auf Rollfilm.

 

Zur Konfirmation schenkte ein Onkel, der Lutz' Begeisterung bemerkt hatte, die erste eigene Fuji-Kamera. Später ließ der junge Fotograf Dias entwickeln: "Das Hobby war ganz schön teuer, ich musste ja fast alles vom Taschengeld bezahlen", erinnert er sich. Zu Familienfesten führte er die Fotos vor, deren Motive nicht alle Verwandten billigten. Mancher meinte, nur Familienfotos hätten Berechtigung. Einige Jahre lief Lutz Röhrigs Leidenschaft auf Sparflamme.

 

Nach beruflichen Abstecher in München 1995 wieder zurück in Berlin schloss er sich dem "Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e. V." an. Zu diesem Thema hatte er viel fotografiert und wollte endlich auch Artikel schreiben. Er konnte sie im Fachblatt des Vereins "Berliner Verkehrsblätter" publizieren.

 

 

Bald war Lutz Röhrig mit Recherchen und Bildern auch auf Facebook unterwegs. Ein eigener Auftritt und die Beteiligung an etlichen zeithistorischen Gruppen mit zum Teil über 25000 Mitglieder bescherten ihm Interesse und wachsende Bekanntheit. Einen Kick gaben ihm Nachforschungen zu einem Ingenieur des Berliner U-Bahn-Baus. Wie für Wohnhäuser, Läden oder Bahnhöfe tauchte Lutz Röhrig tief in Archive, suchte alle Wege des Erkenntnisgewinns und fand unglaublich viel über den zu Unrecht fast vergessenen Berliner heraus. Das will er bald einem großen Leserkreis nahe bringen und veröffentlichen. 

 

Dorfkirche Blankenfelde. Foto Lutz Röhrig für Märkische Allgemeine Zeitung.

| Dorfkirche Blankenfelde. Foto Lutz Röhrig für Märkische Allgemeine Zeitung

 

Er wurde Mitglied im "Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 e. V." Eine weitere Persönlichkeit, die eng mit Berlin verbunden ist, ist Bruno Taut. Lutz Röhrig war begeistert, als er nach Blankenfelde zog und in der "Alten Aula" eine Taut-Ausstellung fand. Schnell war der Kontakt zum Kulturverein geknüpft. Den "Beinahe-Abriss" eines spannenden Taut-Gebäudes in seinem Heimatkiez hatte er einst dokumentiert, sich über die wachsende öffentliche Diskussion dagegen bis hin zur Rekonstruktion des Hauses gefreut. In Dahlewitz hat der Fotograf inzwischen Tauts Wohnhaus abgelichtet und die Stelen-Einweihung im Beisein illustrer Gäste mit der Kamera begleitet.

 

Die einstige Königliche Militäreisenbahn von Schöneberg bis nach Jüterbog wurde ebenso Thema für Recherchen, Artikel und Fotos wie der Wasserturm Dahlewitz oder die einstigen Gloria-Lichtspiele Mahlow. Auch hier gilt: Das Kameraauge lichtet ab und dokumentiert, bewahrt, Lutz Röhrig befasst sich mit Hintergründen und setzt Gebäude und Nutzungen in den Kontext seiner Berichte.

 

Aus der Ecke eines Neugierigen, den angesprochene Laden- oder Hausbesitzer, Bezirksämter oder Archive argwöhnisch ansehen, ist er längst raus. Seine Website ist so gut und umfänglich, dass der Webmaster selbst in den Fokus der Medien rückt. So führt er heute nicht nur Interviews, sondern gibt auch welche. Dass seine Leidenschaft irgendwann mehr als ein Hobby wird, kann er sich gut vorstellen. Der ursprünglichen Intention, aufzuschreiben und zu fotografieren, um sich mitzuteilen und Interesse oder Aktivitäten zu wecken, wird er treu bleiben. Franziska Pfeiffer ist immer wieder begeistert, weil Interviews mit spannenden Leuten und Touren mit ihrem Schatz durch die Straßen Berlins oder Blankenfeldes Schatzkammern an Informationen für sie sind. "Er hätte Architekt werden können", verweist sie auf die vielen diesbezüglichen Bücher zuhause.

 

Lutz Röhrig muss lachen: "Die Projekte sind Detektivarbeit. Erst gibt es ganz wenige Infos, man lernt Leute kennen, findet Widersprüche in Gesprächen und Akten. Dann wird es zeit, dass ich mal genauer hingucke..." In der Blankenfelder Dorfstraße fotografierte er kürzlich ein beeindruckendes altes Wohnhaus mit Absturzsicherungen. Statt des befürchteten Abrisses startete jetzt die Sanierung - "Welch ein Glück", sagt er erleichtert. 

 

Autor Lutz Röhrig

| Autor, Fotograf und Webmaster Lutz Röhrig.

Foto Andrea von Fournier 

für Märkische Allgemeine Zeitung.


 Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 e. V.


Vierteljahresschrift "Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins", Oktober 2019

 

Wenn der älteste Geschichtsverein der Stadt, dem u. a. die ehem. Regierenden Bürgermeister Richard von Weizsäcker, Walter Momper und Eduard Diepgen sowie Unternehmer wie Hans Wall angehören bzw. angehörten, mir eine ausführliche Vorstellung meiner Webseite gestattet, dann ist dies als eine besondere Auszeichnung meiner Arbeit zu werten.

 

Der Verein für die Geschichte Berlins, welcher seit 1872 die "Fidicin - Medaille für Förderung der Vereinszwecke" an herausragende Persönlichkeiten, welche sich um die Erforschung der Berliner Geschichte verdient gemacht haben, als höchste Auszeichnung vergibt, sowie seit 2018 den mit 4000 Euro dotierten Wissenschaftspreis, veröffentlichte die Rezession im 115. Jahrgang seiner "Mitteilungen" im Oktober 2019.

Artikel über www.zeit-fuer-berlin.de in den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlin. Inhalt.s.
Artikel über www.zeit-fuer-berlin.de in den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlin. Titelblatt der Mitteilungen.


Blog des "Vereins für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 e. V."

 

Im Blog des Vereins finden sich regelmäßig Berichte von mir, die auf Wunsch des Vereins übernommen worden sind. 

 

 

Bisher im Blog veröffentlicht:   

 

Der Lortzing - Club  

Der 9. November 1989 - wie habe ich ihn erlebt?


 Blankenfelder Blätter


Das historische Erbe der Gemeinde Blankenfelde - Mahlow am südlichen Berliner Stadtrand wird durch eine Reihe von Vereinen bewahrt, zu denen auch der "Kulturverein Blankenfelde e. V." gehört. Sitz des Vereins und Ort von Ausstellungen (wie etwa der Dauerausstellung über die Siedlung der GAGFAH in Blankenfelde) und sonstigen kulturellen Veranstaltungen ist die "Alte Aula" am Zossener Damm 2.

Die "Blankenfelder Blätter" werden seit dem Jahr 2000 durch den Kulturverein Blankenfelde e. V. herausgegeben und widmen sich jeweils einem besonderen zeithistorischen Thema. Bezugsmöglichkeiten (auch online) über die Blankenfelder Buchhandlung oder direkt über den Kulturverein Blankenfelde.



Blankenfelder Blätter. Begegnungen mit Bruno Taut.

Blankenfelder Blätter No. XXVIII

 

Lutz Röhrig

Von Berlin Kreuzberg nach Blankenfelde-Mahlow

 

Was verbindet einen ehemaligen Kreuzberger mit seiner neuen Heimat Blankenfelde? - diese Frage war für mich schnell beantwortet: neben vielen anderen vor allem der Architekt Bruno Taut, zu dessen Frühwerk ich seit meiner Kindheit ein geradezu "ruinöses" Verhältnis habe. Doch gerade über Tauts Frühwerk am Kottbusser Damm, an dem er zwei große Wohnhäuser errichtete und von denen eins als für mich äußerst interessante Ruine bis zur Sanierung Anfang der 1980er Jahre über Jahrzehnte Wind und Wetter ausgesetzt war, ist bislang nur wenig bekannt.

 

Aus Anlass des 80. Todestags Bruno Tauts wurden vom 16. September 2018 bis zum 18. Januar 2019 in der "Alten Aula" in Blankenfelde (im Ortsteil Dahlewitz befindet sich das von Bruno Taut selbst errichtete eigene Wohnhaus) in einer sehenswerten Ausstellung Fotos und Dokumente sowie Sachzeugnisse zum Werden und Wirken des Architekten Bruno Taut (u. a. Hufeisensiedlung in Britz, Gartenstadt Falkenberg) präsentiert. Begleitend zur Ausstellung widmet sich das 28. Heft der "Blankenfelder Blätter" in mehreren Artikeln dem Architekten. Ergänzend zu den übrigen Berichten findet sich hier auch der Artikel zum Frühwerk Tauts am Kottbusser Damm.


 Berliner Verkehrsblätter


Die "Berliner Verkehrsblätter" (BVB) sind eine seit 65 Jahren erscheinende Fachzeitschrift des "Arbeitskreises Berliner Nahverkehr e. V.". Zunächst auf Grund der damaligen politischen Situation nur auf West - Berlin beschränkt, finden die Verkehrsblätter heute Dank ihrer qualifizierten Artikel nicht nur bei den Verkehrsbetrieben in Berlin, sondern auch im Berliner Umland Anklang und Anerkennung. Berichtet wird über alle Themen des öffentlichen Personenverkehrs im Großraum Berlin. Hierzu zählen zeithistorische Artikel ebenso, wie aktuelle Berichte und Meldungen.

Der Begründer des "Arbeitskreis Berliner Nahverkehr e. V.", Wolfgang Kramer (1930-2016), wurde für sein Verdienste um die Darstellung der Entwicklung des Verkehrs in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Zeitschrift ist im Straßenverkauf oder im Abonnement erhältlich sowie in öffentlichen Bibliotheken und Archiven einsehbar.



Berliner Verkehrsblätter. Titel August 2019.

BVB Ausgabe August 2019 sowie Mai 2020

 

Lutz Röhrig:

Stellwerk und Bahnhof Lichterfelde Ost

 

Es ist mehr als ein Ärgernis, wenn historische Bauwerke der Eisenbahngeschichte im Zuge von Modernisierungen abgebrochen werden. Der Denkmalschutz tritt dabei oft zurück, zu zwingend scheinen die Argumente gegen ihn. Und so verschwinden sie denn, all die vielen Kleinigkeiten entlang der Strecke, die das Reisen mit der Bahn einst so interessant machten: Stellwerke jeder Art und Größe, Lokschuppen, Wasserkräne... Dass es mit etwas Kreativität und dem Willen aller auch anders geht, dass beweist bis heute das Stellwerk „Lio“ am Bahnhof Lichterfelde Ost. Das funktionslos gewordene Stellwerk wurde in die entlang des Bahndamms neu errichte Bebauung integriert und zu einem Restaurant umfunktioniert...

Berliner Verkehrsblätter. Titel Oktober 2018.

BVB Ausgabe Oktober 2018

 

Lutz Röhrig:

Die Wandlung des U - Bahnhofs Schloßstraße

 

Der U - Bahnhof Schloßstraße ist zusammen mit der Joachim - Tiburtiusbrücke sowie dem Bierpinsel das Werk des Architekten - Ehepaares Rolf Schüler und Ursulina Schüler - Witte die u. a. auch das Internationale Kongresszentrum ICC entworfen haben. Doch trotz der auch international renommierten Architekten hat die BVG sämtliche ihrer Einbauten entfernen lassen. Der einzige U - tatsächlich ausgeführte Bahnhof des Architektenpaares ist damit kaum mehr als  Baudenkmal anzusprechen. Dies mag sicherlich auch an dem Baustil jener Zeit gelegen haben, der als "Brutalismus" (franz. Beton brut = Sichtbeton) bezeichnet wird und heute kaum mehr verständlich scheint. Doch genaues Hinsehen lohnt.

Berliner Verkehrsblätter. Titel April 2018.

BVB Ausgabe April 2018

 

Lutz Röhrig:

Schiffsanleger Kottbusser Brücke, die "Ankerklause" und die Reederei Otto Schmidt

 

Im Berliner Stadtgebiet finden sich viele Punkte, die im Grunde jeder kennt, aber über deren Geschichte kaum mehr etwas bekannt ist. Ein solcher Ort ist, man glaubt es kaum, auch der weithin bekannte Schiffsanleger an der Kottbusser Brücke am Neuköllner Maybachufer direkt an der Grenze zum heutigen Stadtteil Kreuzberg.

 

Bislang gab es hierzu auf Grund fehlender Unterlagen und Dokumenten keine ausführliche Dokumentation. Der Bericht ist zugleich auch die Geschichte der einst Stadtbekannten, die Anlegestelle an der Brücke begründenden Reederei Schmidt sowie der benachbarten "Ankerklause". 



Berliner Verkehrsblätter. Titel September 2017.

BVB Ausgabe September 2017

 

Lutz Röhrig:

Der Zollpackhof des Anhalter Bahnhofs

 

Der Alte Zollpackhof der Anhalter Bahn an der Yorckstraße war bis zu seinem Abbruch im Jahr 2013 eines der letzten großen baulichen Zeugnisse des Anhalter Fernbahnhofs. Leider war der Zollpackhof jedoch, trotzt seiner historischen und auch städtebaulichen Bedeutung am Rande des denkmalgeschützten Ensembles der Yorckbrücken, bislang in der Fachliteratur nicht dokumentiert worden.

 

Es lag daher nahe, meinen Bericht von zeit-fuer-berlin.de zu übernehmen, um ihn in den Berliner Verkehrsblättern, die sich seit langem auch mit Themen zur Zeitgeschichte des Eisenbahnverkehrs in Berlin beschäftigen, einen größerem Fachpublikum vorzustellen. 

Berliner Verkehrsblätter. Titel September 2016.

BVB Ausgabe September 2016

 

Lutz Röhrig:

Hinter alten Dielen und Schwellen

 

Eines Tages legte mir eine Kollegin freudestrahlend einen bei der Renovierung ihrer Wohnung hinter einer Scheuerleiste gemachten Fund auf meinen Tisch. Ein alter Fahrschein, wie sie richtig vermutete, dessen Geschichte ich nun in Erfahrung bringen sollte.

 

Bald stellte es sich heraus, das es sich hierbei um einen Fahrschein der Spandauer Straßenbahn handelte. Fahrscheine dieses Straßenbahnbetriebs sind derart selten, das selbst passionierte Sammler sie kaum je im Original zu Gesicht bekommen haben dürften. Ich freute mich daher, aus diesem Anlass ein paar Zeilen zur Geschichte dieses aus alter Zeit hinterlassenen verkehrshistorischen Reliktes schreiben zu dürfen.

Berliner Verkehrsblätter. Titel Juli 2010.

BVB Ausgabe Juli 2010

 

Lutz Röhrig:

Paul Wittig - Eine Biographie im Werden

 

Ein Bericht über den Stand der eigenen Forschungen zum Leben des Architekten, Ingenieurs und ersten Direktors der "Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin", Paul Emil Wittig (1853 - 1943). Auf Grund der Vernichtung des Archivs der Berliner Verkehrsbetriebe im Jahr 1943 war bislang nur wenig über den ersten Direktor der von der Fa. Siemens und der Deutschen Bank privat betriebenen Berliner Hochbahngesellschaft bekannt.

 

Nach langjährigen Forschungen konnte der Lebenslauf Paul Wittigs und die Bedeutung seines familiären Umkreises für die Berliner U - Bahn wie auch für die Entwicklung der Stadt Berlin im allgemeinen eruiert werden.



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